Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

So läuft’s ab!

Verfahrensmechaniker, die im Bereich Beschichtungstechnik arbeiten, haben einen sehr abwechslungsreichen Job. Die Steuerung und Überwachung weitgehend automatisierter Maschinen und Anlagen für das Beschichten von Oberflächen gehört hauptsächlich zum Aufgabenbereich. Wenn du dich für diesen Beruf entscheidest, gehst du aber auch mal selbst in die Lackierkabine und legst Hand an. Holz, Metall und Kunststoff sind die Hauptstoffe, die mithilfe verschiedener Applikationsverfahren mit Lacken, Farben, Kunststoffen und Korrosionsschutzmitteln beschichtet werden – von der Autotür über den Wandschrank und der einzelnen Schraube bis zur Küchenmaschine. Gearbeitet wird in verschiedenen Industriezweigen wie zum Beispiel in der Auto-, Möbel-, Maschinenbau- und Geräteindustrie. Und was super ist: Viele Unternehmen übernehmen ihre Azubis nach der Ausbildung.

Warte nicht lange und bewirb dich!!!

 

Alles auf einen Blick

Voraussetzungen: Haupt- oder Realschulabschluss
Interesse an: Maschinen, Technik, Farbe
Lernorte: Betrieb und Schule
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
Spezialisierungsformen: Manuelle Lackierung
Mechanische Lackierung
Verdienst als Azubi:
(je nach Branche und Tarif)
1. Lehrjahr 695€ bis 831€
2. Lehrjahr 840€ bis 878€
3. Lehrjahr 900€ bis 941€
Verdienst nach Ausbildung: Zwischen 1.600€ und 2.000€
Weiterbildungsmöglichkeiten: Industriemeister, Fachrichtung Lack; Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Farblacktechnik

1. Ausbildungsjahr

Zu Beginn der Ausbildung lernst du deine Arbeitsmaterialien Metall, Holz und Kunststoff in Bezug auf die jeweilige Beschaffenheit kennen. Du erhältst einen Überblick, wie sich die Werkstoffe in ihren Eigenschaften und Herstellungsverfahren unterscheiden. Das Wissen ist die Grundlage für die unterschiedlichen Behandlungsmethoden der beschichteten und unbeschichteten Oberflächen. Außerdem lernst du deine Haupttätigkeit in diesem Beruf: das Lackieren mit flüssigen und pulverförmigen Beschichtungsstoffen.

2. Ausbildungsjahr

Dein bereits erlerntes Fachwissen wird im zweiten Ausbildungsjahr vertieft. Fragen zur Vorbehandlung einer Holzoberfläche sowie die gebräuchlichen Verfahren von Kunststoffoberflächen werden anhand praktischer Beispiele thematisiert. Nun erhältst du das benötigte chemische Fachwissen. Die Herstellung gebrauchsfertiger Lösungen und Mischungen sowie die Lackbestandteile gemeinsam mit ihren Wirkungsweisen sind Lernbestandteil des zweiten Lehrjahres.

3. Ausbildungsjahr

Du hast in den ersten beiden Jahren ein erhebliches Wissen rund um das Thema Oberfläche und Beschichtung aufgebaut. Im letzten Ausbildungsjahr steht das Führen und Einstellen der Maschinen im Vordergrund. Themen die in diesem Zusammenhang unter anderem bearbeitet werden sind das Bedienen und Überwachen von Tauchanlagen für die KTL-Beschichtung. Darüber hinaus werden aber auch die Lagerbedingungen von Beschichtungsstoffen zum Inhalt des Berufsschulunterrichts. Am Ende deiner Ausbildung steht die Abschlussprüfung an. Jetzt darfst du beweisen, dass du zu einem Experten auf deinem Gebiet geworden bist.


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